Maskierte Identitäten

Hochfunktionale Autisten leben ihr autistisches Ich im Verborgenen. Im Alltag schlüpfen sie in eine maskierte, nicht autistische (=neurotypische) Identität, die sie so gekonnt leben, dass sie manchmal selbst nicht mehr zwischen ihren Persönlichkeiten unterscheiden können. Das schwächt ihre Stärken, verstärkt ihre Schwächen und führt häufig zu Folgeerkrankungen. Essstörungen sind eine davon. Auch Essstörungen bleiben oft im Verborgenen und schwächen die Identitäten der Betroffenen.

In meinem Blog schreibe ich für Euch, was ich über Autismus, Essstörungen und über deren Zusammenhänge weiß.

Autismus
Essstörungen

Maskierte Identitäten

Autismus und Essstörungen sind verzahnt, sowohl im Verhalten der Betroffenen als auch im Verlust ihrer wahren Identitäten.

Autismus
Essstörungen

Themenwelt

Autismus

Autist_in zu sein heißt, mit gehirnspezifischen Besonderheiten geboren zu werden, die uns unterscheiden von nicht autistischen, neurotypischen Menschen.

Hochfunktional autistisch zu sein heißt, wir haben ein gänzlich anderes inneres Erleben, aber kaum einer merkt es. Wir lernen nicht autistisches Verhalten, maskieren unsere Eigenschaften und machen unsere Überlebensstrategie zur zweiten Identität.

Weitere Artikel

Themenwelt

Essstörungen

Gestörtes Essverhalten oder schon Essstörung? Gesunde Ernährung oder schon Orthorexie? Anorexie oder ARFID, autistisches Verhalten, weil Essstörung oder Essstörung, weil autistisch oder nichts von alle dem?

Auf den ersten Blick sieht es so aus, als würden sich Autismus und Essstörungen erheblich unterscheiden. Neuere Forschungsergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass die Gehirne von Patienten mit Essstörungen (insb. Anorexie) ähnliche Besonderheiten aufweisen könnten, wie die von Autisten.

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